Vorab

Unser Service für Sie beginnt mit dem ersten Telefongespräch.

Hierbei nehmen wir Ihre Daten bzw. die Ihres Kindes auf. Sie erhalten dann umgehend per Post ein Begrüßungsschreiben mit weiteren wichtigen Unterlagen, beinhaltend einen Anmeldebogen und eine Anfahrtsskizze. Sollten Sie über einen E-Mail-Account verfügen, so schicken wir Ihnen die Unterlagen natürlich gerne per E-Mail zu, wenn Sie das wünschen.


SMS-Terminservice

Für unsere Patienten bieten wir einen kostenfreien SMS-Recall-Service an. D.h. wir senden Ihnen einen Tag vor Ihrem nächsten Termin eine Erinnerungs-SMS zu. Wenn Sie diesen Service nutzen möchten, füllen Sie einfach das Ihnen ausgehändigte Formular aus, versehen Sie es mit Ihrer Unterschrift und geben Sie es an uns zurück, bzw. faxen Sie oder schicken Sie es uns per Post zu.

 

 

>>Als kleines "Handout" haben wir Ihnen die wichtigsten Infos zum Download bereitgestellt. (NEU: Version als PDF zum Selbstausdrucken, 25.11.2016)

 

1. Beratung


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Zur Erstberatung bitten wir Sie, den Anmeldebogen ausgefüllt mitzubringen. Falls Sie Fragen hierzu haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Bei der Eingangsuntersuchung machen wir uns einen Eindruck über die Zahn- und Kieferstellung, überprüfen die Mund- und Zungenfunktion, die Atmung, die Gesichtsmuskulatur, die Kiefergelenke und das Zahnfleisch.

Anschließend besprechen wir mit Ihnen gemeinsam, ob und zu welchem Zeitpunkt eine Behandlung sinnvoll erscheint. Auch werden wir Ihnen schon bei dieser Sitzung sagen können, ob und zu welchem Anteil sich Ihre Krankenkasse voraussichtlich an den Kosten der Behandlung beteiligen wird. Hierzu berät Sie gerne unsere Kollegin Frau Bender.

Ein Erstberatungsgespräch richtet sich nach den Bedürfnissen des Patienten, ist aber erfahrungsgemäß für die Dauer von ca. 60 Minuten veranschlagt. Wir bitten Sie daher, genügend Zeit mitzubringen.

 

2. Diagnostische Unterlagen

 

Für eine optimale Behandlung ist eine exakte klinische Diagnostik unabdingbar. Daher ist es wichtig, gleich zu Beginn alle notwendigen Untersuchungen (Bildgebende Verfahren, Manuelle Untersuchung, etc.) durchzuführen. Erfahrungsgemäß dauert ein solcher Unterlagentermin ca. 45 – 60 Minuten.

Zu den diagnostischen Unterlagen gehören folgende Befunde:

 

Intraorale Befunderhebung
Sie dient in erster Linie der Beurteilung des Gesundheitszustandes von Zähnen und des Zahnfleisches.

Extraorale Fotos

Diese Fotos dienen dazu, den Gesichtsaufbau, das Profil sowie spätere Veränderungen während der Behandlung zu beurteilen.

Abformungen der Kiefer
Dies, sowie die Herstellung von Gipsmodellen, ermöglicht uns eine genaue Beurteilung der Stellung der Kiefer zueinander, der Zahnstellung sowie des Platzbedarfs der Zähne im Kiefer.

Röntgenaufnahmen


- Die Panoramaaufnahme (Orthopantomogramm, OPG)

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Die Übersichtsaufnahme (Panoramaaufnahme, OPG) verschafft uns einen Überblick über Anzahl und Lage der Zähne, den Status des Zahnwechsels, sowie über anatomische Besonderheiten (z.B. der Kiefergelenke).

 

 - Die Seitenaufnahme (Fernröntgenseitenbild)

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Diese Aufnahme erlaubt eine genaue Beurteilung und Vermessung des Aufbaus des Gesichtsschädels, der Achsenstellung der Frontzähne und der Lage der Kiefer zueinander.

 

Eine weitere Untersuchung, die wir vornehmen und die Teil der Routine ist, wird als "klinische Funktionsanalyse" bezeichnet. Es handelt sich um eine manuelle Untersuchung der Kieferelenke und der craniofazialen Muskulatur.

 

Nach Auswertung der diagnostischen Unterlagen und der Erstellung des individuellen Heil- und Kostenplans, sowie der Genehmigung des Behandlungsplans durch die Krankenkasse, erfolgt dann an einem weiteren Termin eine detaillierte Besprechung der Behandlung.

 

 

 

Spezielle diagnostische Untersuchungen:


Ergibt sich bei der normalen klinischen Untersuchung der Verdacht auf Kiefergelenkprobleme, können evtl. noch spezielle Untersuchungen notwendig werden:


a. Kiefergelenkdiagnostik/ Manuelle Strukturdiagnostik
Diese manuelle orthopädische Untersuchung gibt einen Anhalt über den Zustand des Kauapparates (Beweglichkeit, muskulärer Status, Gelenkkapseln)

 

b. Magnetresonanztomographie (MRT oder "Kernspin") der Kiefergelenke

Diese externe Untersuchung stellt die Kiefergelenke und umgebende anatomische Strukturen inklusive der Weichgewebe (Knorpel, Bänder) dar. Der große Vorteil dieser Untersuchungsmethode ist, dass sie völlig ohne Strahlung, sondern mittels Magnetismus funktioniert und daher die üblichen Nachteile einer auf Strahlung basierenden Röntgenuntersuchung wegfallen. Wie angedeutet, findet diese Untersuchung extern beim Radiologen statt.

 

c. Digitale Volumentomographie (DVT) verschiedener Zähne

Auch diese Untersuchung wird extern durchgeführt. Es handelt sich um ein Röntgenverfahren ähnlich einem CT, bei dem die Anatomie von Zähnen und Knochen dreidimensional dargestellt werden kann. Zu den Indikationen gehören z.B. verlagerte Zähne bei Kindern und Jugendlichen.

 

 

3. Endberatung (Planbesprechung)

An diesem Termin besprechen wir mit Ihnen ausführlich den geplanten Behandlungsablauf und gehen auf die Behandlungsmodalitäten ein (eingesetzte Geräte, Zeitablauf, u.a). Während der Behandlung (sowie nach der Auswertung der Zwischenunterlagen nach circa 1 Jahr) werden unsere Patienten bzw. deren Eltern laufend über das Fortschreiten der Therapie unterrichtet.